Sterbegeld

Die private Sterbegeldversicherung gewinnt seit dem Wegfall der Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung immer mehr an Bedeutung. Eine Sterbegeldversicherung deckt nicht nur ganz oder teilweise die anfallenden Beerdigungskosten, sondern entlastet ebenfalls auch die Hinterbliebenen.

In diesem Bereich stehen sowohl Lebensversicherer als auch Sterbekassen als Risikoträger zur Verfügung, welche sich hauptsächlich in der rechtlichen Beurteilung unterscheiden. Da Lebensversicherer zu den deregulierten Versicherungen zählen, unterliegen diese der Deckungsrückstellungsverordnung. Sterbekassen hingegen zählen zu den regulierten Versicherungen und sind genehmigungspflichtig. Vorteile von Sterbekassen: gute Sterbekassen bieten teilweise sehr kurze Wartezeiten und einen erhöhten Garantiezins von teilweise über 3% pro Jahr an.

Unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen setzt eine Vorsorgevollmacht vom Vollmachtgeber zum Bevollmächtigten voraus. Daher sollte eine Vorsorgevollmacht nicht leichtfertig erteilt werden. Die Rechtsgrundlage in Deutschland für das Handeln des Bevollmächtigten ist nach § 164 ff. BGB geregelt, während das Verhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem in § 662 ff. BGB geregelt ist.